Nahzu jeder Industriebau, von der einfachen Lager- oder Unterstellhalle, über Produktions- und Gewerbehallen bis zu Autohäusern, Werkstätten oder Logistikzentren, benötigt größere Zugangs- bzw. Zufahrtsmöglichkeiten um einen z. B. problemlosen Warentransport, Staplerverkehr oder einfach die Einfahrt von großen Kraftfahrzeugen zu ermöglichen. Die gängiste Lösung zum Verschluss dieser Öffnungen sind Sektionaltore. Die Torblätter sind hier in sog. Sektionen unterteilt, welche mit Scharnieren untereinander verbunden sind. Die einzelnen Sektionen können aus Thermopaneelen oder auch in Alurahmenbauweise mit unterschiedlichen Füllungen ausgeführt werden. Die Torblätter werden beim Öffnen in der Halle möglichst platzsparend und je nach Bedarf umgelenkt. Die Bedienung kann kraftbetätigt mittels Zugkette oder -seil manuell, in den allermeisten Fällen jedoch elektrisch mittels E-Antrieb erfolgen. Der Ausgestaltung der Sektionaltore sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Die Torblattfüllungen sind in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich. Es können Lichtelemente, sog. Sichtsektionen, gefüllt mit Kunststoff- oder auch Echtglasscheiben mit unterschiedlichen Verglasungsarten, vorgesehen werden. Repräsentativ und architektonsich wertvoll können für beispielsweise Ausstellungsräume die Sektionaltore auch komplett mit Glasscheiben ausgestattet werden. Des Weiteren kann bei Bedarf auch eine sog. Schlupftüre in das Torblatt integriert sein. Mannigfache Bedienmöglichkeiten werden angeboten, simpel per Knopfdruck an der Torsteuerung bis hin zur Funksteuerung, über Radar-Bewegungsmelder, Zugschalter oder über Induktionsschleifen im Boden. Darüber hinaus sind bei den Sektionaltoren unterschiedliche Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten lieferbar. Beinahe jede Anforderung sowohl an die Optik/Architektur, Wärmedämmung und Funktion kann durch die diversen Konfigurationsmöglichkeiten bei diesem "Torklassiker" im Industriebau erfüllt werden.